Historische Kommission

Zeitzeugnisse

Hier finden Sie vielfältige Zeugnisse zur Geschichte der Radiologie: von Videointerviews mit herausragenden Persönlichkeiten, Lehrern, Kollegen und Weggefährten, die die Entwicklung der Deutschen Röntgengesellschaft und der Radiologie in Deutschland maßgeblich geprägt haben, über Beiträge zur radiologischen Wissens- und Lehrkultur bis hin zu Rückblicken auf die verschiedenen Epochen der Radiologie seit der Entdeckung der Röntgenstrahlen.

Zeitzeugen

Die Geschichte der Radiologie und der Deutschen Röntgengesellschaft (DRG) erschöpft sich nicht in der Darstellung von Erlebtem und Geschehenem, sie ist vor allem auch die Geschichte der Menschen, die unsere Gesellschaft und ihre Arbeit geprägt haben. Für das 100-jährige Jubiläum der DRG im Jahr 2005 wurden Videointerviews mit herausragenden Persönlichkeiten, Lehrern, Kollegen und Weggefährten aufgenommen, die maßgeblich zur Entwicklung der DRG und der Radiologie in Deutschland beigetragen haben. Herausgekommen sind sieben Lebensgeschichten aus erster Hand.

Röntgen-Pioniere

Die Entdeckung der X-Strahlen, wie Wilhelm Conrad Röntgen sie selber nannte, hat die Medizin so tiefgreifend verändert wie kaum eine andere Entdeckung. Erfahren Sie mehr über die ersten „Röntgen-Pioniere“, die vielfältigen Weiterentwicklungen und den immensen Einfluss der Röntgenstrahlen auf die Medizin.

Geschichte(n)

Technische Meilensteine der medizinischen Bildgebung: Von der Röntgenröhre bis zur Computertomografie und der Geschichte der Deutschen Röntgengesellschaft.
Röntgenuntersuchung, 1933

Radiologie im Nationalsozialismus

Die Ausstellung „Radiologie im Nationalsozialismus“ beleuchtet die Geschichte der Radiologie und der Deutschen Röntgengesellschaft während der NS-Diktatur. Sie entstand aus einem 2010 von der DRG initiierten Forschungsprojekt unter Leitung der Medizinhistorikerin Dr. Gabriele Moser von der Universität Heidelberg. Anhand wissenschaftlicher Karrieren, der Biografien verfolgter und ermordeter Radiologinnen und Radiologen sowie der Beteiligung an Zwangssterilisationen setzt sie sich kritisch mit der Rolle des Fachs zwischen 1933 und 1945 auseinander.